23/04/06: Masada
Ein Spammer versucht sich in letzter Zeit sehr penetrant an diesem eher minderwertigen Artikel. Er kommt aber nicht durch, der Depp.
20/04/06: Morgans Tod
Die Wellen schlugen an die Wände des Schiffes und die Sonne strahlte am Himmel, unverändert, wie schon seit Tagen. Stephen und Thomas trafen sich am Bug.
"Morgan ist tot," sagte Thomas.
"Hat er noch sehr gelitten?" Fragte Stephen.
"Nein, ich hab's beendet."
"Wie?"
"Mit meinem Messer."
"Du bist unmöglich!"
Sie starrten einige Zeit hinaus auf's Wasser. Die von den Wellen herüberflackernden Reflexionen glitzerten und blendeten ihre Augen.
"Das sollte der Kapitän besser nicht erfahren." Sagte Stephen irgendwann.
"Ich habe Morgan schon verpackt."
"Und Dr. Blank?"
"Hat gemeint, er glaubt mir schon. Ich hätte mehr Tote gesehen, als er."
"Irgendwie tut's mir leid."
"Ich habe ihm das auch nicht gewünscht."
"Niemand hat."
"Ja. Fast."
"So? Wer, meinst Du?"
"Bo konnte ihn ja nun gar nicht leiden."
"Ja, aber das! Komm', das hat ihm auch Bo nicht gewünscht!"
"Na gut, vielleicht nicht ganz so heftig, aber Bo ist sicher nicht böse, daß er weg ist!"
"Jetzt übertreib mal nicht!"
"Ach komm, Du wirst ihn doch auch nicht vermissen!"
"Ja, was - also - doch! - Ich meine, gut, ja Du hast recht! Aber ich habe ihm nicht den Tod an den Hals gwünscht!"
"Aber Du bist auch nicht böse drüber, warum sollte es also gerade Bo sein."
"Aber gewünscht hat er's ihm nicht!"
"Ja, das vielleicht nicht gerade, aber daß er weg wäre hat er sicher gewünscht. Hab' ich auch manchmal."
Am Horizont standen jetzt ein paar winzige, weiße Wölkchen, kaum sichtbar; im Osten mußte das ungefähr sein.
"Na ja," begann Thomas nach einer Weile das Gespräch erneut, "es wird jetzt mit Sicherheit deutlich friedlicher hier werden. Stell Dir das nur mal vor, nachts wird es hier wieder eine Grabesstille geben! Ich brauche das zum Schlafen."
"Bitte! Wir sind ja nicht auf einer Kreuzfahrt, und außerdem war das nun wirklich nicht seine Schuld."
"Der hat auch vorher schon oft rumgelärmt, einfach so, manchmal, davon rede ich!"
"So schlimm war das auch nicht, den Umständen entsprechend. Ganz Unrecht hast Du nicht, aber Du übertreibst."
Die Wolken am Horizont schienen sich zu verdichten. Sie steuerten direkt darauf zu, etwa in östlicher Richtung.
"Hm! Vielleicht ist das da hinten ein Sturmgbiet, das würden wir besser umfahren."
"Ja, das wäre besser. Es sieht aber schon ziemlich groß aus. Und jetzt muß jemand dauerhaft das Steuer übernehmen. Ich will nicht, magst Du vielleicht?"
"Nicht unbedingt."
Sie sahen einige Minuten den Wolken zu, die recht schnell näherkamen.
"Scheiße, weißt Du was?"
"Nein, was?"
"Ich glaube, Morgan war der einzige, der wußte, wie man den Sextanten bedient."
"Morgan ist tot," sagte Thomas.
"Hat er noch sehr gelitten?" Fragte Stephen.
"Nein, ich hab's beendet."
"Wie?"
"Mit meinem Messer."
"Du bist unmöglich!"
Sie starrten einige Zeit hinaus auf's Wasser. Die von den Wellen herüberflackernden Reflexionen glitzerten und blendeten ihre Augen.
"Das sollte der Kapitän besser nicht erfahren." Sagte Stephen irgendwann.
"Ich habe Morgan schon verpackt."
"Und Dr. Blank?"
"Hat gemeint, er glaubt mir schon. Ich hätte mehr Tote gesehen, als er."
"Irgendwie tut's mir leid."
"Ich habe ihm das auch nicht gewünscht."
"Niemand hat."
"Ja. Fast."
"So? Wer, meinst Du?"
"Bo konnte ihn ja nun gar nicht leiden."
"Ja, aber das! Komm', das hat ihm auch Bo nicht gewünscht!"
"Na gut, vielleicht nicht ganz so heftig, aber Bo ist sicher nicht böse, daß er weg ist!"
"Jetzt übertreib mal nicht!"
"Ach komm, Du wirst ihn doch auch nicht vermissen!"
"Ja, was - also - doch! - Ich meine, gut, ja Du hast recht! Aber ich habe ihm nicht den Tod an den Hals gwünscht!"
"Aber Du bist auch nicht böse drüber, warum sollte es also gerade Bo sein."
"Aber gewünscht hat er's ihm nicht!"
"Ja, das vielleicht nicht gerade, aber daß er weg wäre hat er sicher gewünscht. Hab' ich auch manchmal."
Am Horizont standen jetzt ein paar winzige, weiße Wölkchen, kaum sichtbar; im Osten mußte das ungefähr sein.
"Na ja," begann Thomas nach einer Weile das Gespräch erneut, "es wird jetzt mit Sicherheit deutlich friedlicher hier werden. Stell Dir das nur mal vor, nachts wird es hier wieder eine Grabesstille geben! Ich brauche das zum Schlafen."
"Bitte! Wir sind ja nicht auf einer Kreuzfahrt, und außerdem war das nun wirklich nicht seine Schuld."
"Der hat auch vorher schon oft rumgelärmt, einfach so, manchmal, davon rede ich!"
"So schlimm war das auch nicht, den Umständen entsprechend. Ganz Unrecht hast Du nicht, aber Du übertreibst."
Die Wolken am Horizont schienen sich zu verdichten. Sie steuerten direkt darauf zu, etwa in östlicher Richtung.
"Hm! Vielleicht ist das da hinten ein Sturmgbiet, das würden wir besser umfahren."
"Ja, das wäre besser. Es sieht aber schon ziemlich groß aus. Und jetzt muß jemand dauerhaft das Steuer übernehmen. Ich will nicht, magst Du vielleicht?"
"Nicht unbedingt."
Sie sahen einige Minuten den Wolken zu, die recht schnell näherkamen.
"Scheiße, weißt Du was?"
"Nein, was?"
"Ich glaube, Morgan war der einzige, der wußte, wie man den Sextanten bedient."
18/04/06: Durchsage
Hiermit erklären wir das Experiment 'Demokratie in Deutschland' für gescheitert und rufen die Monarchie aus.
09/04/06: Hauptsache Vertrag
Ms. Ambrose said Canada is not the only country that agreed to the protocol on global warming in Kyoto, Japan, nine years ago only to find now that cutting greenhouse gases is a lot tougher than first thought.
The United States, which reneged on the original Kyoto deal, actually has a better track record cutting greenhouse gases than does Canada, Ms. Ambrose said.
[...]
Bloc Quebecois MP Monique Guay said the Conservatives want to have it both ways - scrapping Kyoto targets, but remaining part of the UN Framework on Climate Change. (Canada, and thus Ms. Ambrose, actually chair the organization at the moment).
[globeandmail.com via newsvine.com]
Ich bin, wie es meine Pflicht ist, außerordentlich empört.
The United States, which reneged on the original Kyoto deal, actually has a better track record cutting greenhouse gases than does Canada, Ms. Ambrose said.
[...]
Bloc Quebecois MP Monique Guay said the Conservatives want to have it both ways - scrapping Kyoto targets, but remaining part of the UN Framework on Climate Change. (Canada, and thus Ms. Ambrose, actually chair the organization at the moment).
[globeandmail.com via newsvine.com]
Ich bin, wie es meine Pflicht ist, außerordentlich empört.
06/04/06: Die Erde...
...hat mich wieder.